Abschluss unserer Südwest Rundreise

Nun ist es soweit, unsere Rundreise ist zu Ende. Gestern gaben wir unser Auto zurück und sitzen nun schon am Flughafen von Las Vegas.

Unser letzter Eintrag liegt nun schon ein Weile zurück, leider waren wir immer von früh bis spät auf den Beinen und es gab auch nicht immer WLAN. 😦

Die letzten Tage gingen wir es ruhig an. Nach unserem Ausflug in den Bryce Canyon und einen wenig spektakulären Sonnenuntergang versuchten wir am Tag darauf unser Glück mit dem Sonnenaufgang. Da unser Motel gleich am Eingang des Parks lag war es nur ein Katzensprung bis zum Sunrise-Point (ca. 10 Minuten), wir mussten also nicht schon wieder um 3 Uhr aufstehen. Wir hatten diesmal Glück und es war keine Wolke am Himmel zu sehen und die Farben waren wirklich sehr schön.

Bryce CanyonAls die Sonne genug weit oben stand, dass es aussieht wie immer, fuhren wir wieder ins Motel und frühstückten. Neben uns bestellte jemand ein Guten-Morgen-Steak – abgefahren. 🙂

Nun fuhren wir in Richtung Vegas, nämlich nach St. George in Utah. Unsere Route führte uns zuerst wieder nach Cedar-City, hierführ wählten wir wieder die gleiche Route wie bei der Hinfahrt. Nur brauchten wie diesmal 5 Stunden. Es lagen einfach zu viele Caches an der Route, die wir nicht liegen lassen konnten 🙂 Tatsächlich ist dies unser erfolgreichster Tage gewesen, haben wir doch 16 Stück gefunden. Probiert haben wir noch ein paar mehr 🙂

Cachen im SchneeAber wir haben nicht nur Dosen gesucht, wir haben auch eine kleiner Wanderung durch den Red Canyon gemacht. Sollte mal jemand hier sein, unbedingt anschauen. OK, wir geben es zu – auch hier lagen 2 Dosen. 🙂

Red CanyonRed CanyonAm späten Nachmittag erreichten wir dann St. George, UT- ein Schock für den Körper, hier sind wieder an die 90° F. Total fertig, vom Autofahren und Dosen suchen, haben wir hier nicht mehr viel auf die Reihe bekommen. Wir suchten eine Unterkunft (Days Inn ist es wieder einmal geworden) und gingen noch etwas essen. Nachdem wir am nächsten Morgen wieder früh aufstehen wollten gingen wir relativ früh schlafen. Gute Nacht.

Der Wecker klingelt (was ist das eigentlich für ein Urlaub?) und wir kommen langsam in Bewegung – Krissi wie immer besser als Falk. Nach einem reichhaltigen Motel-Frühstück (hüstel) fuhren wir los in Richtung Las Vegas. Am Weg dahin wollen wir noch eine Attraktion anschauen, dass Valley of Fire, deshalb auch der Wecker. Leider hat das so mit dem Wecker nicht funktioniert. Wir sind viel zu spät angekommen, es ist bereits nach 10 Uhr (Nevada-Zeit).

Valley of FireFür die Einfahrt in den Park sind wie fast überall 10$ fällig. Wir nähern uns von Süden, hier steht nur eine Self-Service Station. Brav füllen wir das Formular aus und nutzen die Chance ein paar 1$-Noten loszuwerden. Auf der Fahrt zum Visitor-Center sehen wir ein Brautpaar, welches gerade in der Hochzeitszeremonie steckt 🙂 Ein Paar von vielen, haben wir später noch 2 getroffen. Hier in dem Park gibt es Stellen die aussehen wie die bekannte „WAVE“ in der Nähe von Page. Wir nahmen uns vor nicht eher zu gehen, bis wir das gesehen haben 🙂

Wir stoppten kurz an der Visitor-Info. Leider gibt es hier nur recht spärliche Infos über diverse Trails etc., eine Karte mit den wichtigsten Punkten und Straßen bekamen wir aber. Wir fuhren gleich los, setzte sich doch gerade ein Reisebus in Bewegung und in so einer Menge wollten wir nicht mitlaufen. Unser erster Stopp war der Mouse-Tank. Was ist das nun der Mouse-Tank? Heißt Tank übersetzt ja so einiges:

  • Tank
  • Aquarium
  • Panzer

Ein kurzer Spaziergang (der uns bei der Hitze gar nicht so kurz erschien) und wir wussten es. In diesem Fall war es doch kein Panzer, hierbei handelt es sich lediglich um ein kleines Becken mit etwas Wasser.

Valley of FireWieder angekommen am Auto fuhren wir weiter und weiter. Einige Stopps später erreichten wir dann den „White Dome“. Hier führt ein kleiner Trail hinunter zu einem Filmset von „The Professionals“. Wir kennen den Film zwar nicht, aber wir gehen dort hin. Sehr schön. Das eigentliche Highlight des Parks, finden wir. Während Krissi auf der Suche nach einer Dose ist vertreibt sich Falk die Zeit damit ein paar Fotos zu machen. Hier scheint sie nämlich zu sein, die Mini-Wave 🙂

Valley of FireWir kriegen bald einen Stich, ist es mittlerweile doch schon Mittags. Ab ins Auto und Klimaanlage einschalten. Dabei fällt uns auf was durch die Klimaanlage eigentlich verloren geht, das Gefühl von Sommer. Man fährt, die Fenster sind geschlossen. Im Auto ist es wohl temperiert und man merkt eigentlich nicht, dass draußen die Sonne brennt. Nachdem es die Klimaanlage eh nicht schafft schalten wir sie wieder aus und fahren mit offenen Fenstern weiter. Bringt zum einen mehr und außerdem ist es lässiger 🙂

So richtig abkühlen können wir uns aber erst im Visitor Center. Auf der Fahrt dahin winkt uns der Fahrer eines entgegenkommenden Autos. „Bighorn Sheeps“, sagt er und zeigt nach rechts. Tatsächlich, da stehen ein paar. Der Fahrer meint die sind ganz knapp hinter uns über die Straße.

Kurz später rennt eine riesige Herde über die Straße. Beeindruckend. Bighorn Sheeps haben mit den uns bekannten Schafen nicht wirklich viel zu tun, dass einzigste was doch irgendwie gleich aussieht ist der Kopf. 🙂

Wir schlendern noch einmal durch die wohl temperierte Räume des Visitor-Centers und regenerieren uns. Dabei lesen wir tatsächlich einmal die ganzen Tafeln und finden es recht interessant was hier so herum rennt. Den meisten wollen wir nicht begegnen, sind wir gottseidank auch nicht.

Auf der weiterfahrt beschäftigen wir uns noch etwas mit ein paar Dosen, eine Suche brechen wir ab, als wir Schlängellinien im Sand sehen. Sowas haben wir gerade im Visitor-Center gesehen und deutet auf – na was wohl? 🙂

Valley of FireIrgendwann kommen wir tatsächlich in Las Vegas an. Diesmal schlafen wir im Stratosphere Tower, ein Hotel mit nebenstehendem Turm. Wobei es sich natürlich nicht um einen normalen Turm handelt, denn was ist in Vegas schon normal? Auf dem Turm ist eine Achterbahn und sonstige Vergnügungspark-Technik installiert. Als Hotelgäste haben wir freien Eintritt zum Observation-Deck, welches wir auch nutzen. Wir haben Glück, die Sicht ist klar und man hat einen gigantischen Weitblick. In der Schlange vor der Security-Kontrolle nutzen wir die Chance andere Gäste zu fragen was denn der Eintritt kostet. 12$ sagt der Gast hinter uns und wir freuen uns über unser wirklich günstiges Zimmer, welches wir um ca. 40€ noch schnell bei Expedia (neues Zimmer) gebucht haben.

Stratosphere TowerStratosphere TowerWieder unten angekommen gehen wir noch etwas durchs Casino und probieren eine Slot-Maschine. Krissi steckt einen Dollar in die Maschine, zieht und gewinnt 5$, nicht schlecht. Leider haben wir sie auch wieder verloren 🙂

Großer GewinnEs ist spät und wir gehen schlafen. Leider werden wir schon wieder vom Wecker geweckt, wir müssen unser Auto bis 11 Uhr abgeben und noch vorher in unserem anderen Hotel einchecken (bereits vorher gebucht). Wir werden als Wiederholungstäter entpuppt und bekommen als Dankeschön ein Zimmer im 43. Stock. Den Rest des Tages verbringen wir mit ausruhen und am Abend ging es dann nochmal auf den Strip.

GoodbyDas wars, recht lang ist es geworden. Wir hoffen es wird nicht langweilig. 🙂

Bis bald. Der nächste Artikel kommt dann aus San Francisco, juhu – auch wenn der Wetterbericht nicht berauschend ist.

Falk&Krissi

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