3 perfekte Tage in New York

Drei Tage waren wir nun in New York City, und es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Hier ein paar Eindrücke unseres Aufenthaltes.

Da es ja nicht unser erster NYC-Besuch ist und wir somit schon die Standard-Ziele gesehen haben, beschäftigten wir uns diesmal mit anderen und neuen Dingen 🙂 Wer uns auf Facebook verfolgt, hat sicherlich schon mitbekommen, dass wir eher essenslastig motiviert sind 🙂 Dabei haben wir viele wunderbare Sachen gesehen und erlebt. Auf unserer Liste standen so ein ToDos wie diese hier:

  • Einmal mit dem Helikopter über Manhattan fliegen
  • Coney Island besuchen
  • Den High-Line-Park besuchen
  • Restaurant-/Lokaltipps befolgen 🙂
  • Ein Musical anschauen
  • Noch einmal auf das Empire State Building
  • Mit dem Fahrrad fahren

Tatsächlich haben wir fast alles auf die Reihe bekommen 🙂 Eine Karriere als Food-Journalist steht uns oder zumindest mir (Falk) bevor:

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Sieht nach Fast Food aus, dass Fleisch wird aber 20 Stunden in einem Räuchergrill gegart. Ein Sandwich von „Smokeline“ (auf dem High Line Park).

Montag

Frühstück im Ess-a-Bagel – die wohl besten Bagels der Welt. Gut gestärkt ging es nachher direkt nach Coney Island, einer Vergnügungsmeile direkt am Sandstrand von Brooklyn. Leider hatten Montag nur die ganzen „Fressbuden“ geöffnet. Wenn das alles geöffnet hat, sieht das sicher besser aus 🙂 Noch besser wäre es Abends wenn die ganzen Achterbahnen und Riesenräder beleuchtet sind. Im Moment wird mal noch für die große Saison aufgebaut, ab Juni geht es hier rund.

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Wieder in Manhattan angekommen, stiegen wir im SoHo aus und liefen bis zum 9/11-Memorial. Die frisch eröffnete Gedenkstätte ist gut besucht und die lange Schlange sah abschreckender aus als sie tatsächlich war. Das Memorial an sich ist sehr sehenswert. Durch die vielen verglasten Häuserfronten ist es stets gut ausgeleuchtet – egal wo die Sonne gerade steht. Erschreckend sind die tausenden von Namen und natürlich der Grund für diese Gedenkstätte. 😦

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Den Tag ließen wir bei bester Küche im „Spice Market“ ausklingen. Da wir noch Zeit bis zur Tischreservierung hatten, machten wir noch einen Spaziergang auf dem High-Line-Park. Ein neu angelegter Park auf einer alten Bahntrasse (die alten Gleise liegen noch). Eigentlich ist es ein grüner Panorama-Weg über und durch Manhattan 🙂

_DSC5042Uns hat er außerordentlich gut gefallen. Der Park verläuft entlang der 10th Avenue, zwischen der Gansevoort Street und der 30th Street. Je nachdem in welche Richtung man läuft tauchen andere interessante Sachen/Motive auf, am besten zwei Mal gehen 🙂 Außerdem gibts hier Bars, Imbissmöglichkeiten und am Abend sogar einen kleinen Kinoplatz. Auf Amazon gäbe es dafür glatte fünf Sterne.

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Noch ein kurzes abschließendes Wort zum Spice Market: Selten so gut gegessen. Das Tasting Menu ist sehr zu empfehlen, die Weinbegleitung umfasst vier Gläser. Der Cocktail von der Bar wäre nicht nötig gewesen. Wir schwankten ganz gut ins Bett. 🙂

Dienstag

Der Wecker klingelt bereits um 6.45 Uhr, denn um 8.30 Uhr sind wir schon am Heliport in der Nähe des Pier 17 verabredet. Wir heben ab:

_DSC5129 und drehen eine Runde über die Freiheitsstatue, Ellis Island und dann hoch bis zum Yankee Stadium. Mit dem Helikopter braucht man dafür nicht lange. Abschließend kann man dazu nur „lässig“ oder „zu kurzweilig“ sagen 🙂

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Wer es nicht kennt, dieser neue Glasturm ist das „One World Trade Center„. Kurz vor unserer Ankunft wurde die Spitze montiert. Die Arbeiten dürften also nicht mehr allzu lange dauern.

Am Boden geht dann mit dem Fahrrad weiter. Am Hudson River bis ca. zur 79. Straße entlang. Wir machten den Fehler, dass Fahrrad vor dem Frühstück zu leihen. Wo ist ein Starbucks wenn man ihn braucht? Auf Höhe der 79th fuhren wir dann zum Central Park. Dort angekommen, ging es leider mehr schiebend als fahrend voran. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Verleih an der Brooklyn Bridge. Der Weg führt dafür für ca 20 Straßen auf der 2nd Avenue in mitten von gefühlten 1000 Taxis entlang. Zu diesem Abschnitt gibt es bei uns geteilte Meinungen. 🙂  Wer das auch machen möchte, dem sei geraten die Runde anders herum zu machen, denn dann verläuft die Strecke über die 3rd Avenue mit einem „echten“ Radweg 🙂 Die Fahrräder gaben wir dann gegen 17Uhr wieder zurück.

Wir stärkten uns bei einem Hot Dog von „Grays Papaya„, laut diversen Quellen der Beste der Stadt. Tatsächlich war er nicht schlecht. Aber ob es tatsächlich DER Hot Dog ist?? Wir können es nicht genau sagen, da fehlt es an Vergleichen. Wir schauten auf den Stadtplan und siehe da – der Lomography-Store ist gleich um die Ecke. Ein „Muss“ für alle die gerne fotografieren.

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Die Sonne sinkt merkbar und der Himmel ist blau. Was soll man machen? Ein Musical anschauen oder auf ein Hochhaus fahren? Da für Mittwoch Regen am Programm steht, entscheiden wir uns für das Empire State Building. Wie durch ein Wunder standen wir fast nirgendwo an. Rein und hoch und das bei so einem Wetter, Wahnsinn! Oben angekommen gibt es dann den Ausblick zum Sonnenuntergang überhaupt. Die Sonne spiegelt sich im „One World Trade Center“ und langsam gehen überall die Lichter an – einmalig.

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Ein spezieller Tipp an dieser Stelle: Nicht nur die Kamera durch das Gitter stehen, sondern auch einmal das Gesicht. Ein besseres Weitwinkel als die Augen gibt es nicht und ohne die Gitterstäbe sieht es um einiges besser aus 🙂

Es ist schon dunkel als wir das Gebäude verlassen und wir freuen uns nur noch auf unser Bett. Abendessen gibt es diesmal vom Deli-Shop ums Eck.

Mittwoch

Heute soll es regnen – wir stehen auf und die Sonne lacht. Eine Situation mit der wir fast nicht umgehen können. So ein Glück mit dem Wetter hatten wir schon lange nicht.

Erste Station: Times Square. Wir wollen noch ein paar Musical-Tickets zu kaufen, am TKTS-Stand unter der roten Treppe soll es ja immer günstige Tickets für den gleichen Tag geben. Wir kommen an, sehen die Schlange und die Lust auf ein Musical schwindet. Tatsächlich schaut uns auch nichts an und so gehen wir wieder, wir hatten uns irgendwie auf „Mary Poppins“ eingestellt, aber das läuft seit März nicht mehr in New York. So gehen wir wieder, gönnen uns aber noch ein Frühstück bei Starbucks. Hier am Times Square wimmelt es ja von Niederlassungen.

Was jetzt? Das war die Frage der Stunde. „Du hast doch noch Sachen auf deiner Liste“, „Ja, aber das ist alles was zum Essen“. (Dieses Gespräch gab es übrigens wirklich). Das angepeilte Ziel wurde somit laut Liste die „Fat Witch Bakery„. Auf unseren Notizen stand: „Der beste Muffin der Stadt“. Wir machten uns also auf den Weg und landeten am „Chelsea Market„.

_DSC5435Ein weiterer Blick auf unsere Notizen und: „Ah, der steht eh auch drauf“. Die Bäckerei war schnell gefunden, allerdings gibt es hier keine Muffins. Laut Schild gibt es hier die besten „Brownies“, zum Glück mögen wir die auch 🙂 Das Angebot des Marktes (übrigens eine alte Keks-Fabrik, wenn ich mich nicht täusche wurden hier die bekannten Oreo-Kekse produziert) ist riesig. Verschiedenste Lebensmittel, Restaurants, Buchhändler, Mode, und und und. Dazu diese Aufmachung der alten Fabrik.

_DSC5369Ein Platz zum verweilen und wiederkehren. Für uns eine der „Entdeckungen“ überhaupt. Die Nachbarschaft ist auch irgendwie interessant. Nebenan ein dreistöckiger Apple-Store und gegenüber weißt ein riesiger Schriftzug auf Büros von Google hin 🙂 Mitten durch das Gebäude verläuft übrigens direkt der Highline-Park. Als wir diesen am Montag entlang liefen, entdeckten wir ein paar Leute die auf der Bank saßen und Lobster aßen. Wir fragten uns schon woher sie die wohl haben. Jetzt ist alles klar.

Das Abendessen setzte sich laut unserer Liste  aus „Der beste Taco“ und „Die besten Cupcakes“ zusammen. Beides konnten wir uns nicht entgehen lassen, also ab zu „Dos Toros“ und anschließend noch zur Magnolia-Bakery ganz in der Nähe.

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Weil es uns so gut gefiel und wir ganz in der Nähe waren, liefen wir noch einmal den High-Line-Park entlang. Diesmal im dunklen und stoppten auch bei dem Kino-Eck.

_DSC5465 Wir hörten ein Feuerwerk und kurz vor dem Finale fanden wir es auch. Recht weit weg – unten an der Freiheitsstatue, aber gut erkennbar. Wie ein kleines Abschiedsfeuerwerk zum letzten Abend, fast schon kitschig. Hach, wir kommen wohl wieder – irgendwann, früher oder später. 🙂

Der Soundtrack zum Artikel 🙂

Hoffentlich gibt es keine GEMA-Probleme 🙂

Bis bald

Falk & Krissi

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5 Antworten zu 3 perfekte Tage in New York

  1. Franziska Rauer schreibt:

    Ich bin echt begeistert! Klingt nach einem wundervollen Kurztrip! 🙂

  2. Fanny schreibt:

    Hallo ihr beiden,
    schön, diese Reportagen zu lesen. Danke, dass ihr uns auf dem Laufenden haltet. Ich wünsche euch noch eine schöne Reise und frohe Pfingsten!
    Liebe Grüße,
    Fanny : )

  3. Pingback: Niagara Falls | unsere Reisekiste

  4. Pingback: Chicagoooo | unsere Reisekiste

  5. Edgar schreibt:

    wahrlich ein sehr sehr schöner Blogpost!! 🙂 Steht eh auf der (langen) Liste 😉

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