New Zealand – Entlang der Westküste

Also Schritt für Schritt 🙂 Aufgrund von Regen verkrochen wir uns in der Metro-Cave bei Charleston. In der Metro-Cave kann man eine Glühwürmchen-Runde gehen. Das stand sowieso noch auf unserer Liste, warum also nicht bei Regen. 🙂 Das was man am kommenden Foto leuchten sieht, sind keine LEDs, sondern Glühwürmchen. Den gesamten Teil der Höhle betrachtet sah es aus wie die Milchstraße. Absolut sehenswert, aber praktisch nicht zu fotografieren.

Nachher fuhren wir weiter in Richtugn Süden und stoppten am Truman Trail, ein nur 15 minütiger Spaziergang zum Meer. Hier haben wir zum ersten Mal die Kraft der Wellen sehen können. Riesengroß kommen sie daher und zerschellen an den Felsen. Fantastisch.

Das eigentliche Ziel waren aber die Pancake Rocks (nur wenige Minuten vom Truman Trail entfernt). Hier gibt es mehrere Höhlen wo die Wellen hindurchströhmen und dann zerschellen. Das Wasser spritzt dann nach oben (wie durch ein Loch in der Decke).

Geschlafen haben wir dann wild am Strand, es gab sogar einen Sonnenuntergang 🙂 Die Nacht war dann sehr windig und ein mysteriöses Licht / Schatten stöhrte uns am einschlafen. Ein Blick aus dem Fenster und wir sahen einen LKW mit hoher Geschwindigkeit fahren. Alles OK und wir drehten uns wieder um. Am nächsten Morgen war uns dann aber nicht klar wo der LKW fuhr, wir fanden keine Straße. Sehr mysteriös, schnell weg hier 🙂

Am Folgetag (der 5. Oktober) hieß es wieder lange Auto fahren. Es ging nach Franz Josef Village (der Ort heißt wirklich so) 🙂 Dort platzierten wir uns auf dem Rainforest Campground – sehr schön mit deutschsprachigem Check-In. Am Weg dorthin stoppten wir noch in einer ehemaligen Kohlemine (Brunner hieß sie).

Am Check-In des Campingplatzes erhielten wir einen Tipp: die „Three Miles Lagoon“ in Okarito, eine dreistündiger Wanderung welche nur bei Niedrigwasser möglich ist. Niedrigwasser ist im Moment um 8.35 Uhr und um diese Zeit muss man schon die Hälfte des Weges hinter sich gebracht haben. Man kann sich vorstellen wann wir aufgestanden und losgegangen sind. Es regnete phasenweise in Strömen aber manchmal zeigte sich sogar der blaue Himmel. Zweiteres war dann am Ziel gar nicht mehr der Fall 😦 Dafür gab es Hagel, wenn auch nur ganz feiner (eher mild, wie ein mildes Curry). Fakt ist: tolle Wanderung, aber in unserem Fall miese Aussicht.

Gegen Mittag waren wir wieder in Franz Josef Village und wollten nun noch zum Gletscher (Franz Josef Glacier). Das Wetter war sehr durchwachsen. Zeitweise gabs für kurze Zeit etwas blauen Himmel, dann wieder Hagel. Alles in allem keine gute Sicht. Wir schossen trotzdem ein paar Fotos vom Gletscher und machten uns anschließend auf den Weg nach „Fox Village“ (hier gibt es auch einen Gletscher).

Kurz nach der Ankunft in Fox Village trauten wir unseren Augen nicht, es zog komplett auf. Blauer Himmel und eine sternenklare Nacht (zum ersten Mal).

Neben dem Fox Glacier sollte man Fox Village auch wegen des „Lake Matheson“ besuchen. Ein (Spiegel-)See, denn bei windstille gibt es ein perfektes Abbild der Berge. Am besten ist das auch bei Sonnenaufgang anzuschauen und so stellten wir (hoffentlich zum letzten Mal) den Wecker auf eine verdammt frühe Zeit. Wir waren pünktlich (ja das geht) und so konnten wir den Sonnenaufgang in einem perfekten Spiegel der Bergwelt erleben. Leider war es eine sehr kalte Nacht und entsprechend durchgefrohren waren wir im Anschluss. Abhilfe schaffte ein Stapel Pancakes im nahen „Cafe Matheson“ mit einem 5-Sterne+ Deluxe Ausblick.

Der Fox-Gletscher ist in erste Linie einmal erschreckend. Auf dem Weg dahin stehen immer wieder Schilder bis wohin der Gletscher im Jahre xxxx ging. Das letzte Schild (1935) ist schon sehr dramatisch, denn wo 1935 noch Gletscher war ist heute Regenwald. Von dem Schild war es noch ein ganzes Stück mit dem Auto und sicher 20 Minuten zu Fuss bis zum heutigen Gletscher.

Nachher fuhren wir dann nach Wanaka, ein endloser (aber der bisher schönste) Weg. Wir stellten fest: Zwischen einem Punkt A und einem beliebigen Punkt B sind für die Wegzeit keine Grenzen gesetzt. Immer wieder gibt es etwas zum Anhalten und wieder etwas was in 30 Minuten zu Fuss zu erreichen ist. Außerdem gibt es ja auch noch die Geocaches am Weg. 🙂

Das war es erstmal. Bis bald. 🙂

Falk & Krissi

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3 Antworten zu New Zealand – Entlang der Westküste

  1. Fanny schreibt:

    Der Spiegelsee ist echt krass! Wow!
    Schön, mal wieder was von euch zu hören. Liebe Grüße : )

  2. Harry schreibt:

    Wow! Die Glühwürmchen müssen gewaltig ausgeschaut haben….und waren sicher interessant zu Fotografieren 🙂

  3. Martin schreibt:

    Das sind echt beeindruckende Bilder. Der See, das ist genial!

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